TRIM unter Mountain Lion 10.8.3 aktivieren

Die­ses Ver­fah­ren funk­tio­niert sowohl mit 10.8.3 als auch mit 10.8.4 und soll­te wohl auch bei selbst­kon­stru­ier­ten Fusi­on Dri­ves ver­wen­det wer­den. Alles ohne Garan­tie, aber bei mir läuft es tadel­los.

1. Alte Datei sichern:

sudo cp /System/Library/Extensions/IOAHCIFamily.kext/Contents/PlugIns/IOAHCIBlockStorage.kext/Contents/MacOS/IOAHCIBlockStorage /System/Library/Extensions/IOAHCIFamily.kext/Contents/PlugIns/IOAHCIBlockStorage.kext/Contents/MacOS/IOAHCIBlockStorage.original

2. Datei patchen:

sudo perl -pi -e 's|(\x52\x6F\x74\x61\x74\x69\x6F\x6E\x61\x6C\x00{1,20})[^\x00]{9}(\x00{1,20}\x54)|$1\x00\x00\x00\x00\x00\x00\x00\x00\x00$2|sg' /System/Library/Extensions/IOAHCIFamily.kext/Contents/PlugIns/IOAHCIBlockStorage.kext/Contents/MacOS/IOAHCIBlockStorage

3. Ker­nel-Exten­si­ons-Cache neu erstel­len

sudo touch /System/Library/Extensions/

Kurztest Christmann TEO|4|ALL

Kompakter Bürorechner: Christmann TEO|4|ALL

Für einen Kun­den bestell­te ich einen Kom­pakt­rech­ner TEO|4|ALL der Fa. Christ­mann aus dem nie­der­säch­si­schen Ilse­de bei Pei­ne. Über­haupt auf­merk­sam gewor­den bin ich auf die­se Fir­ma und deren Hard­ware durch eine Zusam­men­ar­beit mei­nes Arbeit­ge­bers mit eben­die­ser Fir­ma.

Bei dem von mir bestell­ten Gerät han­delt es sich um das Ein­stiegs­mo­dell, den TEO|4|ALL, wel­cher mit einem Intel Atom der neu­es­ten Genera­ti­on (N2800) aus­ge­stat­tet ist. Der Pro­zes­sor ver­fügt über zwei Ker­ne, 1 MB Cache und kann Hyper Threa­ding, ver­fügt somit also über vier logi­sche Ker­ne. Als Main­board kommt das DN2800MT im ITX-Form­fak­tor von Intel zum Ein­satz. Auf die­sem steckt ein vier Giga­byte gro­ßer DDR3-Bau­stein. USB 3.0 wird hier lei­der nicht gebo­ten, dafür aber zwei Hochstrom-USB‑2.0‑Ports, die sich auf der Rück­sei­te des Geräts befin­den und bspw. dem schnel­le­ren Laden von Smart­pho­nes und Tablets die­nen kön­nen. Von den vier inter­nen USB‑2.0‑Anschlüssen des Intel-Main­boards führt Christ­mann zwei auf der Vor­der­sei­te raus. Für den Anschluss von Bild­schir­men steht ein VGA- und ein HDMI-Anschluss zur Ver­fü­gung. Außer­dem ist ein Giga­bit-Netz­werk­con­trol­ler von Intel auf dem Board ver­baut.

Was nach dem Ein­schal­ten des Geräts als ers­tes auf­fällt ist, dass kein Geräusch von dem Gerät kommt. Es ist kom­plett laut­los. Also wirk­lich kom­plett. Im gesam­ten Sys­tem ist kein Lüf­ter ver­baut. Das Netz­teil ist extern und eben­falls lüf­t­er­los. Nach eini­gen Stun­den des Tes­tens war die Unter­sei­te des Gehäu­ses nur hand­warm, Ther­mik­pro­ble­me wür­de ich somit nicht erwar­ten.

Christ­mann bie­tet den Rech­ner in ins­ge­samt 10 ver­schie­de­nen Far­ben, unter ande­rem auch aus­ge­fal­le­ne Rech­ner­far­ben wie Hell­ro­sa und Schwe­fel­gelb) an. In der Stan­dard­va­ri­an­te ver­zich­tet Christ­mann auf den Ein­bau eines opti­schen Lauf­werks. Heut­zu­ta­ge sehe ich das als unpro­ble­ma­tisch an. Wer den­noch nicht dar­auf ver­zich­ten möch­te, kann ein Tray-DVD-Bren­ner für 39,90 € ein­bau­en las­sen. Hier hät­te ich mir viel­leicht ein Slot-In-Lauf­werk gewünscht, da ich den Trays bei star­ker Bean­spru­chung nicht ver­traue.

Recht mini­ma­lis­tisch ist der stan­dard­mä­ßig ver­bau­te Mas­sen­spei­cher: eine 60 GiB gro­ße SSD von Intel. Für den Betrieb als nor­ma­len Office-PC dürf­te der Spei­cher aber genü­gen. Gegen Auf­preis las­sen sich aber natür­lich auch grö­ße­re SSDs und auch Fest­plat­ten ver­bau­en. Auch eine Kom­bi­na­ti­on aus bei­dem ist mög­lich, das Gehäu­se bie­tet genug Platz für zwei 2,5″-Laufwerke.

Nun aber zum eigent­lich inter­es­san­tes­ten Teil: die Per­for­mance. Ich habe auf dem TEO|4|ALL Ubun­tu 12.04, Win­dows XP, 7 und 8 aus­pro­biert. Gemein war allen vier Betriebs­sys­te­men, dass sich die Instal­la­ti­on ganz schön zog. Gemes­sen natür­lich an PCs mit voll­wer­ti­gen Desk­top-CPUs wie einem Intel Core i. Für einen Atom-basier­ten Rech­ner war die War­te­zeit äußerst kurz. Wäh­rend der Arbeit mit allen vier Betriebs­sys­te­men konn­te ich kei­ne nen­nens­wer­ten oder stö­ren­den Ver­zö­ge­run­gen fest­stel­len. Das ist sicher­lich mit­un­ter dem ver­bau­ten DDR3-Spei­cher und der recht schnel­len SSD geschul­det. Aber auch die vier logi­schen Ker­ne der CPU dürf­ten ihren Teil dazu bei­tra­gen. Ich war auf jeden Fall posi­tiv über­rascht, da ich bei einem Atom mit weni­ger Leis­tung gerech­net habe.

Pro­ble­ma­tisch erwies sich lei­der der Betrieb von 64-bit­ti­gen Betriebs­sys­te­men, da Intel für die­se (noch?) kei­ne Gra­fik­kar­ten­trei­ber anbie­tet. Weder unter Win­dows 7 noch unter Win­dows 8 gelang es mir, den Gra­fik­chip mit vol­ler Auf­lö­sung zu betrei­ben. Die 32-Bit-Trei­ber lies­sen sich nicht instal­lie­ren. Da in dem Sys­tem 4 GB RAM ver­baut sind, ist dies durch­aus ärger­lich, da man so rund 700 MB RAM ver­schenkt. Außer­dem sind 64-bit­ti­ge Win­dow­se ten­den­zi­ell siche­rer.

Wer für sein Home Office oder auch für sein Büro und sei­ne Mit­ar­bei­ter kom­pak­te und lei­se Rech­ner sucht, die mit einer maxi­ma­len Wat­ta­ge von 23 Watt auch noch äußerst strom­spa­rend sind, ist mit dem TEO|4|ALL aus mei­ner Sicht sehr gut bera­ten. Mit einem Ein­stiegs­preis von 349,– € ist er außer­dem recht güns­tig, wenn auch ein Betriebs­sys­tem zusätz­lich erwor­ben wer­den muss. Wer ger­ne drei Jah­re Garan­tie mit Vor­ab-Aus­tausch haben möch­te, kann die­se Opti­on für einen Auf­preis von 60,– € erwer­ben, stan­dard­mä­ßig bie­tet Christ­mann eine zwei Jah­re lan­ge Garan­tie mit Bring-In-Ser­vice an.

Cloud-Deployment von Webanwendungen auf Basis von PHP

Vor einer gan­zen Wei­le berich­te­te ich über den PaaS-Anbie­ter Hero­ku, der sein Port­fo­lio an Pro­gram­mier­spra­chen mitt­ler­wei­le deut­lich erwei­tert hat. Bis vor nicht all­zu lan­ger Zeit fehl­te aber noch ein ver­gleich­ba­rer Anbie­ter für das Deploy­ment von PHP-Anwen­dun­gen. Ver­wun­der­lich gera­de des­we­gen, weil PHP nach wie vor zu den belieb­tes­ten Pro­gram­mier­spra­chen im welt­wei­ten Netz gehört und eini­ge sehr bekann­te Sys­te­me in PHP ent­wi­ckelt wur­den.

Die­se Lücke füllt nun der Anbie­ter PHP Fog, wel­cher, genau wie Hero­ku auf das Deploy­ment von Anwen­dun­gen über das Ver­sio­nie­rungs­tool Git setzt. Das ver­spricht eine äußerst ein­fa­che Hand­ha­bung und ist deut­lich zeit­ge­mä­ßer als das sonst übli­che Deploy­ment über FTP. Allein schon in Sachen Geschwin­dig­keit steckt Git die Daten­über­tra­gung via FTP locker in die Tasche. Vor eini­ger Zeit mel­de­te ich mich dann bei PHP Fog an und begann, ein wenig zu expe­ri­men­tie­ren. Vor­bild­lich ist, dass man gän­gi­ge PHP-Anwen­dun­gen per One-Click-Instal­ler instal­lie­ren kann. Dazu gehört unter ande­rem auch das äußerst belieb­te CMS Word­Press. In der Anfangs­pha­se aber war eine bei PHP Fog abge­leg­te Word­Press-Instal­la­ti­on aber nahe­zu unbrauch­bar, da man kei­ne beschreib­ba­ren Ver­zeich­nis­se ein­rich­ten konn­te und somit vie­le Funk­tio­nen von Word­Press nicht nutz­bar waren. Updates schei­ter­ten, die Instal­la­ti­on von Plugins oder der Upload von Datei­en war unmög­lich. Der ein­zi­ge Aus­weg war, die Word­Press-Instal­la­ti­on lokal zu war­ten und die Ände­run­gen per Git zu deploy­en. Pro­ble­ma­tisch war aber natür­lich hier, dass Ein­trä­ge in der loka­len Daten­bank nicht auf der Infra­struk­tur von PHP Fog lan­de­ten. Die Anfangs­pha­se war kurz­um ziem­lich ent­täu­schend. Stän­di­ge Down­ti­mes und ein erfolg­rei­cher, groß ange­leg­ter Hacker­an­griff trüb­ten den Erstein­druck wei­ter. Mitt­ler­wei­le ist der Ser­vice deut­lich gereift und die oben genann­ten Kri­tik­punk­te sind alle­samt eli­mi­niert wor­den. Den­noch reicht der Bedie­nungs­kom­fort lei­der nach wie vor nicht an den von Hero­ku ran. Loka­le Ände­run­gen an The­me-Datei­en bspw. kann man lei­der nicht zurück auf den eige­nen Rech­ner bekom­men, da die Ver­sio­nie­rung nur in eine Rich­tung funk­tio­niert. Glei­ches gilt für hoch­ge­la­de­ne Datei­en, bei­spiels­wei­se Fotos. Die­se nach­träg­lich auf den eige­nen Rech­ner zu bekom­men, bspw. um einen Anbie­ter­wech­sel durch­zu­füh­ren ist nicht mög­lich, wenigs­tens nicht ohne Umwe­ge über Word­Press-Plugins, die das erlau­ben. Die­ser Nach­teil exis­tiert natür­lich auch bei Hero­ku, nur bringt jede Rails-basier­te Anwen­dung einen inte­grier­ten Web­ser­ver mit und ver­fügt im Regel­fall über meh­re­re Daten­ban­ken (Pro­duc­tion, Deve­lop­ment, Test), sodass man Ände­run­gen an der Anwen­dungs­struk­tur ohne Pro­ble­me lokal vor­neh­men und auch gleich tes­ten kann. Die Schuld ist hier also nicht bei PHP Fog zu suchen, son­dern viel­mehr bei der Struk­tur von PHP-Anwen­dun­gen. Ohne eine loka­le Instal­la­ti­on eines Web­ser­vers und einer MyS­QL-Daten­bank ist eine sol­che Arbeits­wei­se nicht mög­lich. In Sachen Sim­pli­zi­tät schlägt Rails hier PHP ganz bequem. Die Idee, das Deploy­ment von PHP-Anwen­dun­gen über das effi­zi­en­te und ein­fach zu bedie­nen­de Git vor­zu­neh­men ist gut, lei­der schei­tert die Benutz­bar­keit in der Pra­xis an dem doch recht ange­staub­ten Kon­zept von PHP-Anwen­dun­gen. Hero­ku ver­bie­tet das Schrei­ben in das Datei­sys­tem des Anbie­ters ein­fach, um genau sol­chen Pro­ble­men vor­zu­beu­gen. Rails-Anwen­dun­gen spie­len da im Regel­fall auch pro­blem­frei mit, und man bin­det Sto­rage über Ser­vices wie Ama­zons S3 an. Bei PHP Fog ist das Schrei­ben ins Datei­sys­tem (lei­der) ohne wei­te­res mög­lich. Dor­ti­ge Ände­run­gen las­sen sich aber nicht reflek­tie­ren. Mei­ne Idee wäre, dass man im Backend von PHP Fog einen But­ton fin­den soll­te, der auf der ent­fern­ten Maschi­ne eine git add .; git com­mit ‑am ‘Kom­men­tar’ aus­führt und man dann mit­tels git pull die Ände­run­gen auf sei­ne eige­ne Maschi­ne bekommt. Ich wer­de wohl mal ein Sup­port-Ticket ein­rei­chen …

Da ist es: Ubuntu 11.04

Ubun­tu 11.04, das schein­bar umstrit­tens­te Release seit lan­gem ist nun da. Umstrit­ten, weil nicht mehr Gno­me, son­dern Unity der neue Desk­top-Mana­ger ist. Ich per­sön­lich mag ihn eigent­lich. Liegt aber viel­leicht dar­an, dass ich gene­rell Ver­än­de­run­gen ger­ne mag.

Was sich aber nicht ändert ist die Tat­sa­che, dass ich mal wie­der einen Mir­ror für alle ver­füg­ba­ren Ver­sio­nen von Ubun­tu anbie­te:

ubuntu-11.04-desktop-amd64.iso

ubuntu-11.04-desktop-i386.iso

ubuntu-11.04-server-amd64.iso

ubuntu-11.04-server-i386.iso

ubuntu-11.04-alternate-amd64.iso

ubuntu-11.04-alternate-i386.iso

Die letz­te Beta habe ich schon ein wenig ange­tes­tet und ich mag Unity. Nur scha­de, dass es ohne 3D-Hard­ware nicht läuft. Dafür gibt es aber einen Fork namens Unity2D. Eine klei­ne Goog­le-Suche dürf­te euch bei der Instal­la­ti­on behilf­lich sein. Und nun, fro­hes Sau­gen.

Aus und vorbei mit der Ordnerwirtschaft

Die Zei­ten der Ord­ner sind gezählt. Immer mehr ver­lie­ren star­re Ord­ner­struk­tu­ren an Rele­vanz und auch an Sinn.

Goog­le hat das schon vor Jah­ren erkannt und das klas­si­sche Ord­ner­kon­zept bei ihrem E‑Mail-Dienst Goog­le Mail über den Hau­fen gewor­fen. Dort gibt es kei­ne Ord­ner mehr. Deren Nach­fol­ger hei­ßen Labels und sind uni­ver­sel­ler ein­setz­bar. Muss­te man im Zeit­al­ter der Ord­ner eine E‑Mail einem ein­zi­gen, ein­deu­ti­gen Ord­ner zuord­nen, kann man dank des Label-Kon­zepts eine E‑Mail (oder einen gan­zen Kon­ver­sa­ti­ons­ver­lauf) meh­re­ren The­men, Labels, zuord­nen. Denn nicht immer kann man den Sach­ver­halt einer E‑Mail oder einer gan­zen Kon­ver­sa­ti­on einem ein­zi­gen The­ma zuord­nen. Nicht zuletzt dank der inte­grier­ten Archiv-Funk­ti­on kann man das Inbox-Zero-Kon­zept ver­fol­gen, ohne jemals wie­der eine E‑Mail löschen zu müs­sen. E‑Mails las­sen sich aber auch ohne die Ver­wen­dung von Labels blitz­schnell wie­der­fin­den, Goog­le ist nicht umsonst Exper­te im Fin­den von Din­gen. Eine Suche nach einer bestimm­ten E‑Mail dürf­te im Zwei­fels­fal­le also schnel­ler gehen, als in vier Dut­zend Ord­nern hän­disch nach einer E‑Mail zu suchen.

Aber die feh­len­de Not­wen­dig­keit, peni­bel Ord­nung hal­ten zu müs­sen hat sich mitt­ler­wei­le auch außer­halb des E‑Mail-Post­fachs mani­fes­tiert. Zu ver­dan­ken hat der Com­pu­ter­be­nut­zer das den sys­tem­weit funk­tio­nie­ren­den Meta­su­chen, die alle moder­nen Betriebs­sys­te­me mitt­ler­wei­le imple­men­tiert haben. Begon­nen hat damit Apple anno 2005, als sie ihrem Betriebs­sys­tem Mac OS 10.4 Tiger die sys­tem­wei­te Suche Spot­light spen­dier­ten. Spot­light funk­tio­niert wie eine Such­ma­schi­ne für den eige­nen Com­pu­ter und weiß immer bescheid, wo wel­che Datei­en mit wel­chen Inhal­ten (sofern sie nicht ver­schlüs­selt sind) lie­gen. Anstatt also auf­wän­dig nach einer Datei unter dut­zen­den oder gar hun­der­ten zu fahn­den, rufe ich ein­fach Spot­light auf und las­se für mich fin­den. Win­dows hat seit Vis­ta eine ähn­li­che Metho­dik imple­men­tiert, Linux kann das auch schon eine gan­ze Wei­le. Die­se ein­ge­bau­ten Such­in­di­zes las­sen sich aber nicht nur für das Auf­fin­den von Datei­en nut­zen, Pro­gram­me las­sen sich auf die­se Art und Wei­se auch schnel­ler star­ten. Anstatt auf mei­nem iMac ein Pro­gramm auf­wän­dig im Pro­gram­me-Ver­zeich­nis zu suchen oder mei­nen Schreib­tisch bzw. mein Dock mit Ver­knüp­fun­gen zu ver­schan­deln, drü­cke ich ein­fach Alt-Space und gebe die ers­ten zwei, drei Buch­sta­ben des zu star­ten­den Pro­gramms ein. Im Regel­fall genügt ein Druck auf die Enter­tas­te, das gewünsch­te Pro­gramm star­tet. Für Linux gibt es ähn­li­che Lösun­gen, unter Win­dows kann man die ein­ge­bau­te Such­box im Start­me­nü nut­zen (Druck auf die Win­dows-Tas­te, tip­pen, Enter drü­cken).

Der Bereich der Medi­en­ver­wal­tung ver­zeich­net ähn­li­che Ten­den­zen. Wenn ich Musik auf mei­nen Rech­ner kopie­re, küm­me­re ich mich nicht um die Abla­ge, son­dern schie­be das Ver­zeich­nis ein­fach in iTu­nes. Möch­te ich dann mal Musik eines bestimm­ten Inter­pre­ten hören, gebe ich des­sen Namen ein­fach in die Such­box ein. Wenn ich von einer Foto­tour wie­der kom­me, klem­me ich mei­ne Kame­ra nur an und über­las­se Aper­tu­re die Ver­wal­tung mei­ner Bild­da­ten. Bin ich der Mei­nung, dass eini­ge Fotos meh­re­ren Alben zuge­ord­net wer­den soll­ten, ist das kein Pro­blem, dop­pel­te Daten­men­gen habe ich dadurch nicht.

Natür­lich gibt es nach wie vor wei­ter­hin gute Anwen­dungs­fäl­le für Ord­ner, im Bereich der eige­nen Daten­ver­wal­tung kann ich aber kei­nen mehr ent­de­cken. Mir ist es herz­lich egal, wo mei­ne Daten lie­gen. Ich brau­che mei­nen Kopf für ande­re Din­ge, mein Com­pu­ter kann das deut­lich bes­ser.