Bash-Funktion erzeugt automatisch Sicherheitskopien

Wer ger­ne Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en bear­bei­tet kennt das Pro­blem: häu­fig ist man zu faul, um vor­her eine Sicher­heits­ko­pie zu erzeu­gen. Fol­gen­de Bash-Funk­ti­on tut das ab sofort auto­ma­tisch:

conf() { [ "$1" != "" ] && cp "$1" "$1".bak-`date +%d%m%y`; nano "$1"; }

Nach­dem man die Funk­ti­on über eine Bash-Start­da­tei ver­füg­bar gemacht hat, kann man nun über den Auf­ruf

conf Dateiname

Datei­en sicher edi­tie­ren, das Erzeu­gen der Sicher­heits­ko­pie erfolgt auto­ma­tisch. Wer lie­ber einen ande­ren Edi­tor als den von mir gewähl­ten nano ver­wen­den möch­te, muss das ent­spre­chend in der Funk­ti­on anpas­sen.

Die­sen Tipp habe ich hier gefun­den: https://www.facebook.com/nixcraft/posts/756834344329946

Bootfähigen Installer-Stick für Mavericks erstellen

Frü­her (war alles bes­ser, nein, stimmt nicht), also bis Moun­tain Lion, war die Erstel­lung eines boot­fä­hi­gen Sticks mit dem Instal­ler von OS X recht sim­pel, seit Mave­ricks ist ein leicht ande­res Vor­ge­hen erfor­der­lich. Erfolg­reich war ich in bis­her zwei Fäl­len mit dem net­ten klei­nen Tool Lion Disk Maker. Die der­zeit fina­le Ver­si­on ist aller­dings noch nicht mit Mave­ricks kom­pa­ti­bel, die heu­te aktu­el­le Beta 3.3 aller­dings ist es.

Pro­gramm her­un­ter­la­den, in den Pro­gram­me-Ord­ner ver­schie­ben und schon kann es los­ge­hen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass vor­her der Mave­ricks-Instal­ler aus dem App Store her­un­ter­ge­la­den wur­de. Die­sen fin­det das Tool eigen­stän­dig und fängt dann an, die erfor­der­li­chen Daten zu kopie­ren. Das kann durch­aus ein paar Minu­ten dau­ern, auch, wenn im ers­ten Schritt kein Fort­schritt ange­zeigt wird. Der Ziel­stick soll­te min­des­tens 8 GB groß sein.

GitLab: Das eigene GitHub (bzw. Bitbucket)

Vor gerau­mer Zeit blogg­te ich hier schon mal über Git­Hub, einem sozia­len Netz­werk für Code. Viel Zeit ist seit­dem ver­stri­chen, ande­re Anbie­ter haben sich ange­schickt, auf der glei­chen Wel­le mit­zu­schwim­men. Ein sozia­les Netz­werk aus einer Code-Platt­form zu machen hat aber bis­her wirk­lich nur Git­Hub geschafft. Als Alter­na­ti­ve mit Sitz außer­halb der USA wäre viel­leicht noch die aus­tra­li­sche Fir­ma Atlas­si­an mit ihrem Ser­vice Bit­bu­cket zu erwäh­nen.

Zurück zu Git­Lab: Git­Lab ist eine Open-Source-Alter­na­ti­ve zu u.a. den bei­den erwähn­ten Ser­vices. Die Anwen­dung ist in Ruby on Rails geschrie­ben wor­den und ist mitt­ler­wei­le ähn­lich kom­for­ta­bel wie Git­Hub. Auf­grund der Spio­na­ge- und Daten­schutz­dis­kus­sio­nen möch­te man sei­ne Daten viel­leicht nicht mehr unbe­dingt in den USA lie­gen las­sen. Hier bie­tet sich Git­Lab als kom­for­ta­ble und aus­ge­reif­te Alter­na­ti­ve zum Selbst-Hos­ting an. Git­Lab besteht aus einem GUI (für den Brow­ser) und natür­lich einem Git-Ser­ver im Hin­ter­grund. Über das Web-Inter­face wer­den Pro­jek­te und Benut­zer ange­legt sowie indi­vi­du­el­le Rech­te ver­ge­ben. Wer möch­te, kann auch noch einen CI (Con­ti­nuous Integration)-Server anbin­den. Der­zeit ver­öf­fent­licht das Pro­jekt im Monats­rhyth­mus Updates, der der­zei­ti­ge Ver­si­ons­stand ist 6.0. Mit jeder Major-Ver­si­on hat das Pro­jekt bis­her gro­ße Schrit­te gemacht.

Suchen Sie nach einem kom­for­ta­blen Git-basier­ten Ent­wick­lungs­ser­ver für Ihr Unter­neh­men oder Ihre Abtei­lung? Spre­chen Sie mich an!

ownCloud: Die In-House-Dropbox

Der US-ame­ri­ka­ni­sche Ser­vice Drop­box ist sehr popu­lär. Nicht ohne Grund, den Kom­fort­grad der Drop­box hat bis­her kei­ner der Kon­kur­ren­ten erreicht. Man wirft ein­fach Ord­ner und/oder Datei­en in ein Ver­zeich­nis auf der eige­nen Fest­plat­te und schon wird der Inhalt mit dem Ser­vice abge­gli­chen. Kur­ze Zeit spä­ter lie­gen die Daten auf allen ande­ren Rech­nern, die mit dem Account gekop­pelt sind. Wenn man gera­de kei­nen Rech­ner zur Ver­fü­gung hat, steht ein kom­for­ta­bles Web-Inter­face oder eine nati­ve App für mobi­le Betriebs­sys­te­me zur Ver­fü­gung. Der Sync-Cli­ent für den Rech­ner exis­tiert für alle wich­ti­gen Desk­top-Betriebs­sys­te­me, also OS X, Linux und Win­dows. 2 GB Spei­cher­platz bekommt man kos­ten­los, mit eini­gen „Tricks“ kommt man noch an deut­lich mehr kos­ten­lo­sen Spei­cher­platz. Gegen Bezah­lung kann man sei­nen Account auf statt­li­che 100 GB auf­sto­cken. Also eigent­li­che eine hei­le Welt. Eigent­lich. Denn der Ser­vice hat sei­ne Wur­zeln in den USA. Wie kürz­lich über die Pres­se bekannt gewor­den ist, spio­nie­ren sowohl die USA als auch Groß Bri­tan­ni­en mas­siv Benut­zer­da­ten aus. Auf Ser­ver, die in den eige­nen Lan­des­gren­zen ste­hen, haben die hie­si­gen Behör­den nahe­zu unein­ge­schränk­ten Zugriff. Das allein dürf­te gera­de für deut­sche Unter­neh­men (und auch Pri­vat­per­so­nen) Grund genug sein, über einen Umzug der Daten auf deut­schen Boden nach­zu­den­ken. Aber wel­chen Ser­vice nutzt man als Alter­na­ti­ve für die Drop­box? Die von deut­schen Anbie­tern ange­bo­te­nen Alter­na­ti­ven funk­tio­nie­ren zwar recht gut, kom­men aber bei wei­tem nicht an den Kom­fort ran, den Drop­box bie­tet.

Hier springt die Open-Source-Soft­ware own­Cloud in die Bre­sche. Die­se lässt sich auf einem geeig­ne­ten Linux-Ser­ver, vor­zugs­wei­se aus­ge­stat­tet mit Debi­an oder Ubun­tu, instal­lie­ren. Die Vor­tei­le lie­gen klar auf der Hand: die Daten lie­gen auf einem Ser­ver, der in Deutsch­land steht, viel­leicht sogar in den eige­nen vier Wän­den. Die Ver­bin­dung dahin lässt sich auch über ein VPN absi­chern. Der Kom­fort­grad ist hier ähn­lich hoch wie bei der Drop­box: ver­zeich­nis­ba­sier­ter Abgleich der Daten, Sync-Cli­ents für OS X, Linux, Win­dows, iOS und Andro­id. Und die Soft­ware ist kos­ten­los. Der Ser­ver muss natür­lich trotz­dem bezahlt wer­den, aber gera­de bei vie­len Benut­zern und/oder viel benö­tig­tem Spei­cher lässt sich hier Monat für Monat bares Geld spa­ren.

Das Tei­len von Ver­zeich­nis­sen mit wei­te­ren Benut­zern der eige­nen own­Cloud-Instanz ist genau so pro­blem­los mög­lich wie die Link-basier­te Frei­ga­be (es wird ein Link gene­riert, der es Benut­zern ohne own­Cloud-Account ermög­licht, sowohl lesend als auch (auf Wunsch) schrei­bend auf das frei­ge­ge­be­ne Ver­zeich­nis zuzu­grei­fen). Net­ter­wei­se bringt own­Cloud sogar noch einen Kalen­der (der sich über einen Cal­DAV-Account auch in Desk­top-Cli­ents ein­hän­gen lässt) und ein Adress­buch (wel­ches sich über einen Card­DAV-Account mit Desk­top-Cli­ents abglei­chen lässt) mit. Vom ein­ma­li­gen Set­up mal abge­se­hen, erreicht own­Cloud sogar ein Kom­fort-Plus gegen­über der Drop­box. Und man kann wie­der ruhig schla­fen, weil die Daten auf recht siche­rem deut­schen Boden lie­gen.

Soll­ten Sie oder Ihr Unter­neh­men Inter­es­se an einem sol­chen own­Cloud-Ser­ver haben, wür­de ich mich über einen Anruf oder eine E‑Mail von Ihnen freu­en, ich wäre sehr ger­ne behilf­lich.

Windows XP muss raus

Wer benutzt noch Win­dows XP? In mehr Betrie­ben als man ver­mu­tet kommt noch das mitt­ler­wei­le rund 12 Jah­re alte Betriebs­sys­tem zum Ein­satz. Häu­fig mit der Begrün­dung, dass es ja noch funk­tio­nie­re. Nun will aber sogar Micro­soft dafür sor­gen, dass Win­dows XP von der Bild­flä­che ver­schwin­det. Im April des kom­men­den Jah­res ist es end­gül­tig aus und vor­bei mit Win­dows XP, da Micro­soft ab die­sem Datum kei­ne Sicher­heits­up­dates mehr aus­lie­fern wird. Win­dows XP nach die­sem Datum ein­zu­set­zen ist also hoch­gra­dig gefähr­lich, es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Cra­cker hau­fen­wei­se Sicher­heits­lü­cken im Sys­tem fin­den und natür­lich auch aus­nut­zen wer­den. Aus die­sem Anlass warnt Micro­soft in sei­nem eige­nen Blog vor den poten­ti­el­len Gefah­ren.

Wenn Sie also in Ihrem Betrieb noch immer Win­dows XP ein­set­zen, wird es drin­gend Zeit für den Umstieg. Kon­tak­tie­ren Sie mich ein­fach, ich bin ger­ne dabei behilf­lich.

Mehrfach-Einträge im Finder-Kontextmenü entfernen

Nach einer Wei­le der Nut­zung pas­siert es, dass Ein­trä­ge im Kon­text­me­nü des Fin­ders auf ein­mal mehr­fach auf­tau­chen. Abhil­fe schafft fol­gen­der Befehl, ggf. gepaart mit einem Neu­start des Fin­ders:

/System/Library/Frameworks/CoreServices.framework/Frameworks/LaunchServices.framework/Support/lsregister -kill -r -domain local -domain system -domain user

Fusion Drive selbst erstellen

Alles nun fol­gen­de fin­det im Moun­tain-Lion-Instal­ler im Ter­mi­nal statt. Die­ses fin­det man über das Dienst­pro­gram­me-Menü. Wich­tig ist, dass hier ein Instal­ler mit min­des­tens OS X 10.8.3 ver­wen­det wird, die vor­he­ri­gen Ver­sio­nen haben noch kei­ne voll­stän­di­ge Unter­stüt­zung zur Erstel­lung von Fusi­on-Dri­ves.

Mit­hil­fe von

diskutil list

fin­det man die Daten­trä­ger­be­zeich­nun­gen her­aus. In mei­nem Fal­le waren das disk0 und disk1.

Mit­tels

diskutil cs create FusionDrive disk0 disk1

erstellt man ein Core-Sto­rage-Volu­me. Fusi­onDri­ve habe ich hier gewählt, jeder ande­re Name funk­tio­niert auch, die­ser Teil ist frei wähl­bar.

Der Befehl

diskutil cs list

gibt einem eine ID für die Logi­cal Volu­me Group aus. Die­se braucht man für den nächs­ten Schritt:

diskutil cs createVolume LVM-ID jhfs+ Macintosh\ HD 100%

erstellt das eigent­li­che Fusi­onDri­ve mit 100 % der ver­füg­ba­ren Kapa­zi­tät, for­ma­tiert es mit dem Journaled-HFS+-Dateisystem und gibt dem Volu­me den Namen Mac­in­tosh HD. Hier kann natür­lich auch ein klei­ne­rer Wert gewählt wer­den, wenn das gewünscht ist. Der Back­slash bei Mac­in­tosh\ HD escaped das Leer­zei­chen, sonst wür­de dis­ku­til die Zei­chen­ket­te HD als Para­me­ter ver­ste­hen, den es nicht gibt.

Jetzt kann das Ter­mi­nal geschlos­sen und OS X instal­liert wer­den. Häu­fig ist es wohl so, so auch bei mir, dass ein direk­tes Zurück­spie­len des Time-Machi­ne-Back­ups fehl­schlägt. In solch einem Fal­le instal­liert man OS X ein­fach neu und wählt dann wäh­rend des Instal­la­ti­ons­pro­zes­ses die Mög­lich­keit, Daten von einem ande­ren Volu­me zu migrie­ren. Als Quell­me­di­um ist dann das Time-Machi­ne-Back­up zu wäh­len. Nach eini­gen Minu­ten bis Stun­den, je nach Umfang des Back­ups, soll­te der Mac dras­tisch beschleu­nigt wie­der sei­nen Dienst tun.

Danach soll­te noch das TRIM für die SSD akti­viert wer­den.

Domainumzug mit WordPress und die blöden absoluten URLs

Soeben einen Domain­um­zug mit Word­Press gemacht und alle Bil­der, die in Bei­trä­gen und Sei­ten ein­ge­bet­tet waren, funk­tio­nier­ten nicht mehr. Der Grund war, dass Word­Press schein­bar die Bil­der mit abso­lu­ten Pfa­den spei­chert. Blö­de Idee, lie­be Word­Press-Ent­wick­ler.

Nach ein wenig Suchen bin ich auf die­ses schi­cke Script gesto­ßen, das in mei­nem Fal­le ein­wand­freie Arbeit geleis­tet hat. Ein­fach auf dem Ser­ver able­gen und über den Brow­ser auf­ru­fen, Such- und Ersatz­be­griff ein­ge­ben, fer­tig.

http://interconnectit.com/products/search-and-replace-for-wordpress-databases/

Vie­len Dank an die Ent­wick­ler.

Anmeldebildschirm von OS X wieder auf Deutsch umstellen

Mir ist es immer wie­der mal pas­siert, dass nach einem OS-X-Update (zuletzt auf 10.8.3) der Anmel­de­bild­schirm plötz­lich Eng­lisch war. Behe­ben lässt sich das mit einem klei­nen Befehl am Ter­mi­nal:

sudo languagesetup

Deutsch ist Ein­trag Nr. 4 (bzw. bei OS X 10.9 die Nr. 3). Sys­tem neu­star­ten, fer­tig.